Wie wird das Börsenjahr und was ist zu tun?

Wie wird das Börsenjahr und was ist zu tun?

 

Nun ist es nicht gerade so, daß ich erpicht bin auf Prognosen, wie denn das Jahr 2022 an den Finanzmärkten so laufen wird. Vor allem deswegen, weil einem das in 12 Monaten um die Ohren gehauen werden kann. Oh, weh. Also, ich trau mich trotzdem.

Was wollen Sie zuerst lesen, die gute oder die schlechte Nachricht?

Das Ende der Strafzinsen kommt

Ich nehme Ihnen die Qual der Wahl ab und fange mit der guten Nachricht an. Die Zeit der Negativzinsen, vulgo Strafzinsen, noch mehr vulgo Wegelagerungsgebühren, wird dieses Jahr auslaufen, da bin ich nahezu sicher. Warum? Die Notenbanken, vor allem die amerikanische, werden an der Zinsschraube nach oben drehen. Nicht so viel, aber gerade so viel, daß die Ära der Negativzinsen demnächst beendet sein wird. Das ist doch schon mal eine supergute Nachricht, finden Sie nicht auch?

Ganz schwieriges Börsenumfeld

Und nun zur schlechten: Eben diese Aktivitäten der Zentralbanken werden den Aktienmärkten in diesem Jahr ziemlich zu schaffen machen. Steigende Zinsen sind Gift für Aktien.

Es gibt ja eine alte Börsenregel: Wie die erste Woche, so das Jahr, manchmal schreiben die Gurus auch wie der erste Monat, so das Jahr. Aber egal, die Grundaussage ist im wesentlichen gleich. Wenn das Jahr schlecht anfängt, dann fangen festgefügte Muster und Szenarien an zu wackeln, neue Einflussfaktoren gewinnen also die Oberhand.

Wer sich die Börsenentwicklung der ersten Tage also anschaut, kann und muss durchaus beunruhigt sein über den Verlauf des Börsenjahres. Sicher ist schon mal eines: Die Volatilität nimmt zu und die Nerven der Marktteilnehmer werden ganz schön strapaziert.

Die Fed macht jetzt schon Tabula Rasa

Verblüffend ist im Übrigen auch, wann welche Aussagen welche Reaktionen auslösen.

Bereits im Dezember kündigte Jerome Powell, der Chef der Federal Reserve an, daß die Geldpolitik deutlich verschärft würde. Die Reaktion der Märkte (im Dezember): Jubel an den Börsen, Kursgewinne allerorten. Muss man nicht verstehen.

Dann im Januar dieselbe Aussage, es wurde nur das nämliche Dezemberprotokoll veröffentlicht, reagierten die Finanzmärkte plötzlich panisch. Upps, das haben wir ja bisher so nicht gewusst, daß die Geldpolitik verschärft wird, was ja nun mal so nicht stimmt. Börsenpsychologie halt.

Die Januarpanik der ersten Börsentage setzte sich über Asien dann nach Europa fort und führte auch beim DAX zu fetten Abschlägen. Jetzt erst beginnen also immer mehr Anleger zu verstehen, wie ernst es vor allem der amerikanischen Notenbank mit dem Liquiditätsentzug ist, der ja bisher der Schmierstoff für steigende Aktienkurse war.

Erst gestern und auch am heutigen Börsentag kamen die Optimisten wieder zu ihrem Recht, der deutsche Aktienindex DAX sah auch mal wieder Kursgewinne. Die Hoffnung, so schlimm wird es doch alles gar nicht. Doch wahr ist, daß der Index angeschlagen ist. Im Übrigen gibt es ja – neben dem Zins- und Verschuldungsthema – sonst auch noch genügend geopolitische Risikofaktoren, um mit dem Ukrainekonflikt nur mal einen zu nennen.

Was ist zu tun?

Wer klug ist, realisiert Kursgewinne, denn Kursgewinne sind erst dann echte Gewinne, wenn sie auf dem Konto stehen. Und gut beraten ist, wer auch einen weiteren Blick ins Aktiendepot wirft, ob sich denn genügend defensive Titel darin befinden. Falls nein: Handlungsbedarf.

In diesem Sinne: Frohes Neues Jahr und dass es so bleibt.

Bleiben Sie mir gewogen, ich bin Ihnen ebenso verbunden.
Über Anregungen für Themenvorschläge freue ich mich sehr.

Stets, Ihr
Reinhold Rombach
„Börsebius“

Tags: Börsebius, Inflation, Notenbanken Preissteigerung, Prognosen, Börsebius TopTen-Masterliste,

 

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